Im Fall der im Niddapark in Frankfurt tot aufgefundenen Irina A. hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Es soll sich um einen Barbesitzer handeln und um den Mann, der zusammen mit der Toten die sogenannte „Sex-Mob-Lüge“ erfunden hatte. Die beiden hatten im Februar 2017 erklärt, in der Silvesternacht habe es in der Freßgasse in der Nähe der Bar des jetzt Festgenommenen in der Frankfurter Innenstadt sexuelle Angriffe von Nordafrikanern gegen Frauen gegeben. Weil die beiden diese Angriffe erfunden hatten, hätte im Juni ein Prozess gegen Irina A. und den Barbetreiber beginnen sollen – wegen Vortäuschens einer Straftat.

Laut HR-Info hat die Polizei Blutspuren des Verdächtigen am Tatort gefunden. Er sei als AfD- und Pegida-Sympathisant bekannt.

Die aus Moldawien stammende Irina A., die 29 Jahre alt war und zwei Kinder hatte, war laut Frankfurter Zeitungen bei dem jetzt Verdächtigten beschäftigt. Sie soll laut faz.net, eine „schillernde Figur des Frankfurter Nachtlebens“ gewesen sein. Offenbar hatte Irina A. auch Schmuckläden und handelte mit Immobilien.

Der Festgenommene hatte laut Polizei zunächst ein Alibi angegeben, dem das Bewegungsprofil seines Handys widersprach.

Die Leiche von Irina A. war am frühen Mittwochmorgen von einem Mann, der mit seinem Hund spazieren ging, im Niddapark in Frankfurt gefunden worden. Offenbar war sie durch Messerstiche und Schläge so schwer verletzt worden, dass sie starb. In der Nähe stand der Mercedes-SUV der Toten. Die Ermittler gingen davon aus, dass Irina A. eine Verabredung im Niddapark hatte.

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