Die drei deutschen Fußballer Mesut Özil, Ilkay Gündogan und Emre Can haben einiges gemeinsam: Sie sind Weltklasse-Fußballer, haben türkische Wurzeln und wurden alle drei vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu einem Treffen eingeladen.

Was sie nicht gemeinsam haben: Nicht alle haben diese Einlafung angenommen. Emre Can wird seit bekannt wurde, dass er sich gegen das Treffen in London entschied, in den sozialen Medien vielfach gelobt.

Anders als Özil und Gündogan fähr Can nicht zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Russland. Der Spieler von Liverpool fällt verletzungsbedingt aus. Seine Mannschaft spielt am 26. Mai im Championsleague-Finale gegen Real Madrid.

Özil und Gündogan waren vielfach kritisiert worden, nachdem Bilder von dem Treffen mit Erdogan auftauchten. Die in Deutschland aufgewachsenen, türkischstämmigen Mittelfeldspieler Özil und Gündogan ließen sich in London gemeinsam mit Recep Tayip Erdogan ablichten und überreichten ihm Trikots ihrer Clubs FC Arsenal und Manchester City.

„Die beiden waren sich der Symbolik und Bedeutung dieses Fotos nicht bewusst, aber natürlich heißen wir die Aktion nicht gut und besprechen das mit den Spielern“, sagte DFB-Manager Oliver Bierhoff.

Gündogan erklärte anschließend: „Sollten wir uns gegenüber dem Präsidenten des Heimatlandes unserer Familien unhöflich verhalten? Bei aller berechtigten Kritik haben wir uns aus Respekt vor dem Amt des Präsidenten und unseren türkischen Wurzeln – auch als deutsche Staatsbürger – für die Geste der Höflichkeit entschieden.“

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