Nordkorea hat die für heute angesetzten Gespräche mit Südkorea abgesagt und droht offenbar auch mit einer Absage der historischen Zusammenkunft mit US-Präsident Donald Trump im Juni.

Grund ist ein gemeinsames Militärmanöver Südkoreas mit den USA, dieses werde von Pjöngjang als Provokation angesehen, so die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA.

Im US-Außenministerium ist man bisher nicht beunruhigt und hält weiterhin am bisherigen Kurs fest. Von einer Gefährdung des Gipfels mit Trump will man aus Pjöngjang nichts gehört haben. „Womit wir fortfahren müssen, ist, was Kim Jong Un zuvor schon gesagt hat, dass er die Bedeutung der gemeinsamen Militärübungen für die USA versteht und wertschätzt“, sagte Heather Nauert, Sprecherin im US-Außenministerium.

Laut den USA sind die jährlichen Übungen defensiver Natur und lange im Voraus geplant. Sie dienten dazu, Südkoreas Verteidigungsfähigkeit zu sichern. Das Manöver hat am Freitag begonnen und wird zwei Wochen dauern. Rund hundert Kampfflugzeuge werden dabei eingesetzt.

Südkorea bedauert die Absage der Gespräche von Seiten Pjöngjangs.

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