Skulpturen und Gemälde zwischen Wehrhelmen und Kriegsausrüstung. Bis zum 23. September beschäftigt sich das Tate Britain Museum in London mit dem Ersten Weltkrieg. In teils düsteren Werken haben Künstler wie Otto Dix und Hannah Höch die Grauen des Krieges verarbeitet. 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs stellt das Tate Britain Museum deren Werke erneut in den Mittelpunkt.

Emma Chambers, Kuratorin für moderne Kunst am Tate Britain Museum, erklärt die Besonderheit der ausgewählten Werke: „Der Erste Weltkrieg hat dazu geführt, dass Künstler über den Untergang der alten Ordnung nachgedacht haben und wie das politische Umfeld zu einem Krieg führte. Deshalb haben sie sich dafür zuständig gefühlt, die sozialen Beziehungen in der Zeit nach dem Krieg zu erneuern. Sowohl der Dadaismus als auch der Surrealismus probieren deshalb neue Wege aus, Kunst zu machen, die die alten bürgerlichen Werte ablehnt.“

14 Millionen Menschen kamen im Ersten Weltkrieg ums Leben. Die erlebten Schrecken verarbeiteten Künstler wie hier George Grosz in aufwühlenden, für die damalige Zeit unkonventionellen Bildern. Veteranen und Soldaten können sich die Ausstellung übrigens umsonst ansehen.

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