Er war sechs Monate in der Internationalen Wetraumstation: der französische Astronaut Thomas Pesquet ist durch seine Raumfahrermission zu einer Art Promi in seiner Heimat geworden. Nach gut einem halben Jahr im All und zahreichen Experimenten dort hat er natürlich Einiges zu erzählen. Vielleicht möchte ja jemand von den kleinen Gästen an diesem Tag im Euro Space Center in Belgien auch demnächst einma sprichwörtilch nach den Sternen greifen.

„Es war die beste Zeit meines Lebens“, sagt Pesquet nach einem Vortrag vor über 100 Schülerinnen und Schülern. „Vom All betrachtet wird einem klar, wie klein und isoliert die Erde ist. Das ist etwas, was man nicht versteht und sich nicht vorstellen kann, wenn man auf ihr lebt“

„Die Tür zu öffnen für einen Weltraumspaziergang ist fantastisch. Die ISS ist zwei Finger von Dir entfernt und unter Dir sind 450 Kilometer Leere. Das war das Extremste, was ich jemals erlebt habe.“

Unvergesslich auch der Moment, als er zurück zur Erde kam und das erste Mal wieder frische Luft atmen konnte. „Ich war glücklich, es war eine Erleichterung. Ich habe mich körperlich nicht sehr gut gefühlt, als ich zur Erde zurückkam. Nach sechs Monaten ohne Schwerkraft ist es nicht ganz einfach. Man erlebt alles viel intensiver, man riecht viel intensiver, zum Beispie das Rasierwasser der Menschen, die mich aus der Raumkapsel gezogen haben. Die Farben, die Lichter, alles war am Maximum. So war die Rückkehr.“

Mit seinem Auftritt im Euro Space Center verfolgen er und die ESA ein großes Ziel. „Wir wollen junge Menschen in ganz Europa inspirieren. Was wir im All machen hat ein großes Potential, Träume zu wecken. Das ist nicht alles straubtrocken, technisch und wissenschaftlich. Das hat auch das Potential, Menschen zu inspirieren, ihre eigenen Träume zu verwirklichen, hart zu arbeiten und zu versuchen, das Beste zu erreichen. Und das möchte ich unterstützen.“

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