Die Zahl der illegal in der EU lebenden Menschen, die aus Ländern außerhalb der EU stammen, geht weiter zurück. 2017 lebten in der EU 618.780 Menschen ohne offizielle Aufenthaltsgenehmigung, das sind 37 % weniger als noch 2016 und 71 % weniger als im Jahr 2015, dem Gipfel der Flüchtlingskrise. Damals waren es in der gesamten EU 2.154.675 Menschen.

Deutschland registrierte die meisten illegal im Land lebenden Nicht-EU-Bürger mit 156.710, danach kamen Frankreich 115.085, Griechenland 68.110, Großbritannien 54.910 und Spanien 44.625.

Gleichzeitig wurden aus Deutschland die meisten illegalen Einwanderer ausgewiesen. 97.165 Personen im Jahr 2017, in Frankreich waren es 84.675 und in Großbritannien 54.910.

Die Zahl der Landesverweisungen ging generell zurück: Die EU-Länder verwiesen im vergangenen Jahr 17 Prozent weniger Menschen als noch im Vorjahr.

Im Jahr 2017 wurde etwa 439.505 Nicht-EU-Bürgern die Einreise in die EU an einer ihrer Außengrenzen verweigert, ein Anstieg von 13 % gegenüber 388.280 im Vorjahr.

Mit 203.025 Menschen verweigerte Spanien den meisten Menschen die Einreise, Frankreich 86.320 und Polen 38.660. Zusammen ließen diese drei EU-Mitgliedstaaten drei Viertel der Gesamtzahl der Nicht-EU-Bürger 2017 nicht in die EU.

Die meisten 2017 illegal in der EU lebenden Personen kamen aus Albanien, mit 40.025 erfassten Menschen. 39.335 Syrer, 38.060 Marokkaner, 36.405 Iraker, 35.415 Afghanen, 33.795 Ukrainer und 33.580 Pakistaner lebten 2017 illegal in der Europäischen Union.

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