Die Mona Lisa birgt mehr Geheimnisse als nur ihr rätselhaftes Lächeln. Kunsthistoriker fragen sich seit Jahrhunderten, wer hinter dem Gesicht steckt.

Manche sagten, es ist das Bildnis der idealen Frau. Andere glaubten, es sein Selbstbildnis Leonardo da Vincis. Und es hieß, Mona Lisa sei die Frau eines Seidenhändlers.

Natalia Strozz und Irina Strozzi meinen, sie sie seien direkte Nachfahrinnen eines der bekanntesten Gesichter der Kunstgeschichte.

Irina Strozzi: Unsere Großmutter hat uns immer von dieser Verbindung erzählt. Es hatte keine Bedeutung für uns, bis ein Freund, ein Historiker in unserem Archiv recherchiert hat. Und da wurde uns klar, daß wir mit einer der bekanntesten Frauen der Welt verwandt sind.

Die Strozzi sind eine alte Florentiner Adelsfamilie, in der Renaissance so mächtig wie die Medici. Zur weitverzweigten Familie gehörte ein gewissen Francesco del Giocondo.

Irina Strozzi: Und ihr richtiger Name war Lisa Gherardini del Giocondo, Frau von Francesco del Giocondo. Heute würde man ihn Geschäftsmann nennen.

Rob Heartfield hielt 15 Jahre lang Seminare über Leonardo an der Universität von Syrakus in Florenz ab und verbrachte drei Jahre damit, Mona Lisa in den Stadtarchiven zu erforschen. Leonardos Vater war Notar war und arbeitete mit Francesco del Giocondo. Der bat seinen Freund, dessen Sohn möge seine Frau malen. Und die Forschung deutet darauf hin, daß die Mona Lisa tatsächlich Lisa Gherardini del Giocondo ist – eine Verwandte der Schwestern Strozzi.

Die Frage, wer die Mona Lisa denn nun im wirklichen Leben war, scheint geklärt. Weiter offen aber bleibt eine Frage, die wohl nie geklärt werden wird – die nach dem geheimnisvollsten Lächeln der Welt.

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