Plácido Domingo kürt die Opernstars von Morgen.

Zum ersten Mal hat der legendäre Tenor den renommierten Gesangswettbewerb Operalia nach Lissabon, ins Teatro Nacional de São Carlos, gebracht.

Von rund 1.000 Bewerbern haben es nur zwölf ins Finale der 26. Ausgabe geschafft.

Darunter der Tenor Luís Gomes. Der beschreibt die Erfahrung als: „Nervenaufreibend. Danach kann man alles schaffen.“

Die Mezzosoopranistin Marina Viotti findet: „Es ist eine große Ehre und sehr bewegend.“

Wettbewerbsgründer und Präsident Plácido Domingo ist zufrieden: „Der Wettbewerb war wirklich herausragend . Dieses Jahr hatten wir eine ganz besondere Situation, weil das Finale im Prinzip zwischen Mezzosopranistinnen und Tenören ausgetragen wurde.“

Der Maestro nimmt sich höchstpersönlich die Zeit, mit den Finalisten ihren Arien für ihren großen Moment auf der Bühne vorzubereiten. Das Unterrichten ist ihm eine Herzensangelegenheit – für die 23jährige kanadische Mezzosopranistin Emily D’Angelo ein unvergessliches Erlebnis: „Er hat so eine magische Energie, die einen dazu bringt, einfach besser zu singen.“ Auch die Atmosphäre gefällt der Sängerin gut: „Das Team ist fantastisch. Dass Plácido und viele seiner Familienmitglieder hier sind, macht das Ganze irgendwie zu einem familiären Erlebnis. Warmherzig.“

Mezzosopranistin Marina Viotti schwärmt: „Ich habe Plácido schon als Kind gesehen. Dass ich jetzt in diesem Schüler-Mentoren-Verhältnis, also von Sänger zu Sänger ihm gegenüber stehe, ist etwas, womit ich nie gerechnet hätte.“

Eine Woche voller Emotionen und intensiver Proben hat sich für den weißrussischen Tenor Pavel Petrov mit dem Gewinn des ersten Preises ausgezahlt.

Eine magische Nacht für Emily D’Angelo, sie gewann vier der wichtigsten Auszeichnungen: „Das ist überwältigend. All diese Preise zugewinnen, war unglaublich, aber auch das Erlebnis an sich war wirklich sehr positiv und unvergesslich für mich. Das war eine ganz besondere Woche in meinem Leben.“

Und noch ein Aspekt ist nicht unwichtig, findet tenor Luís Gomes: „Die Tatsache, dass die ganze Opernwelt zugesehen hat, ist auch sehr wichtig. Mal abgesehen von den Preisen konnte man heute Abend zeigen, was man kann, und ich hoffe, dass das wunderbare Dinge bewirkt.“

Und bewirken kann ein erfolgreicher Auftritt bei Operalia einiges. „Schaut man sich die Opernprogramme Tag für Tag an, ist es ganz unglaublich, wie viele Operalia-Preisträger vertreten sind. Es ist einfach fantastisch,“erklärt Maestro Domingo.

– Emily D’Angelo (23), Mezzo-Sopran, Kanada
– Pavel Petrov (27), Tenor, Weißrussland

– Samantha Hankey (26), Mezzo-Sopran, USA
– Migran Agadzhanyan (26), Tenor, Russland

– Rihab Chaieb (31), Mezzo-Sopran, Kanada
– Arsenij Jakowlew (26), Tenor, Russland

– Emily D’Angelo (23), Mezzo-Sopran, Kanada
– Samantha Hankey (26), Mezzo-Sopran, USA

– Emily D’Angelo (23), Mezzo-Sopran, Kanada

– Pavel Petrov (27), Tenor, Weißrussland
– Luís Gomes (31), Tenor, Portugal

– Emily D’Angelo (23), Mezzo-Sopran, Kanada
– Luís Gomes (31), Tenor, Portugal

– Josy Santos (29), Mezzo-Sopran, Brasilien

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