Auf dem Festival in Venedig ist der einzige Film vorgestellt worden, bei dem eine Frau Regie führt, die Australierin Jennifer Kent. „The Nightingale“ zeigt das harte Leben im Jahr 1825 auf der Insel, die heute Tasmanien heißt, die brutale Ausbeutung von Aborigines, Frauen und Strafgefangenen.

„Ich habe auch keine Lösung für Gewalt, sagt Kent, „aber ich glaube, sie liegt in unserer Menschlichkeit, in unserer Fähigkeit zur Empathie für uns selbst und andere.“

Über die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau hat Kent ihre eigenen Ansichten: „Natürlich brauchen wir Gleichberechtigung, aber jeder sollte in sich selbst ein Gleichgewicht aus männlicher und weiblicher Energie finden. Und wenn Männer schöne Geschichten über Frauen drehen, sollten sie Anerkennung dafür bekommen und nicht nieder gemacht werden. Die Entwicklung geht langsam, aber das Gleichgewicht müssen wir zuerst in uns selbst finden.“

„The Nightingale“ ist Jennifer Kents zweiter Film. Trotz aller Brutalität ist es auch ein Film über Freundschaft und Liebe.

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